Jeden Monat veröffentlichen wir die Himmelsvorschau für Astrofotografen von Frank Sackenheim aus seinem Youtube-Kanal Astrophotocologne.
Weitere Infos und Links zu Frank Sackenheim findet ihr unter:
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In den Abendstunden des Februar funkelt der Sternenhimmel ordentlich: Die Wintersternbilder rund um den Himmelsjäger Orion sind berühmt für ihre hellen Sterne. Um 22 Uhr (diesen Anblick zeigt die Sternkarte) sind diese Sternbilder bereits über den Meridian gezogen. Unter dem Orion flackert mit Sirius im Großen Hund der hellste Stern des gesamten Himmels. Über dem Orion findet man rechts den Stier mit seinem Hauptstern Aldebaran, noch höher am Himmel den Fuhrmann mit der gelblichen Capella und links oberhalb des Orion die Zwillinge mit den beiden hellen Sternen Castor und Pollux. Unterhalb der Zwillinge leuchtet mit Prokyon der hellste Stern im Kleinen Hund.
Am Osthimmel machen bereits die Frühlingssternbilder auf sich aufmerksam. Der Löwe mit seinem Hauptstern Regulus ist schon vollständig aufgegangen. Unter ihm leuchtet ein einsamer Stern: Alphard in der Wasserschlange. Die Jungfrau geht erst nach Mitternacht vollständig auf.
In den Zwillingen glänzt nach wie vor der strahlende Jupiter. Um den weiter westlich stehenden Uranus im Stier auszumachen, sollte man ein Fernglas benutzten.
Die Mondphasen im Februar 2026
Merkur ist Mitte Februar am Abendhimmel zu sehen. Am 19. Februar erreicht er seine größte östliche Elongation. Südlich von Merkur taucht auch Venus wieder auf. Am 18. steht unterhalb von Merkur die schmale Mondsichel, am 19. oberhalb von Merkur neben Saturn.
Venus macht sich ab Mitte Februar am Abendhimmel bemerkbar. Etwas weiter nördlich ist Merkur zu sehen.
Mars streift durch den Steinbock und Wassermann, der rote Planet bleibt unsichtbar.
Jupiter hat seine Opposition Anfang Januar gerade hinter sich. Der Riesenplanet leuchtet weiterhin in den Zwillingen.
Saturn verabschiedet sich im Februar vom Abendhimmel. Dabei läuft er nach der Monatsmitte am fernen Neptun vorbei.
Uranus im Stier wird wieder rechtläufig, der grünliche Planet beendet seine Oppositionsperiode und wird zum Objekt der ersten Nachthälfte.
Neptun in den Fischen befindet sich unweit von Saturn und ist wie der Ringplanet ein Objekt für die frühen Abendstunden. Nach der Monatsmitte wird er von Saturn überholt.
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Da es im Dezember sehr früh dunkel wird, kann man sich, ganz überraschend für diese Jahreszeit, abends von den Sommersternbildern Schwan, Leier und Adler verabschieden.
Unsere Sternkarte für die Zeit um 22 Uhr zeigt dagegen die Pracht der Wintersternbilder: Orion, Stier, Zwillinge und Fuhrmann sind bereits aufgegangen. Selbst Sirius, der hellste Fixstern am irdischen Himmel, blinkt schon über dem Südosthorizont. Im Süden und Südwesten halten sich noch die Herbststernbilder auf. Unterhalb des Herbstvierecks (das große Quadrat aus drei Sternen des Pegasus und einem Stern der Andromeda) findet man die ausgedehnten, aber nur aus lichtschwachen Sternen bestehenden Sternbilder Wassermann, Fische und Walfisch. Auch Eridanus, das Sternbild zwischen Walfisch und Orion, ist keine wirkliche Bereicherung. In einer klaren Nacht kann man aber einmal versuchen, dem Lauf des Himmelsflusses zu folgen.
Saturn und Neptun bereiten sich im Südwesten auf ihren Untergang vor. Uranus im Stier hat seine höchste Stellung fast erreicht. Im Südosten bildet Jupiter mit den Zwillingssternen Castor und Pollux ein auffälliges Dreigestirn.
Merkur bietet Anfang Dezember eine sehr gute Morgensichtbarkeit. Die besten Beobachtungstage sind rund um den 7.12. Ab 6:30 Uhr findet man Merkur dann über dem Südosthorizont.
Venus ist in den Glanz der Sonne eingetaucht. Anfang 2026 wird sie in oberer Konjunktion mit ihr stehen.
Mars ist ebenfalls im Schein der Sonne verschwunden und wird wie Venus Anfang 2026 seine Konjunktion der Sonne einnehmen.
Jupiter in den Zwillingen strebt auf seine Oppositionsstellung zu, die er aber erst am 10. Januar 2026 erreichen wird. Trotzdem ist der größte Planet des Sonnensystems im Dezember optimal zu beobachten. Am 7.12. wandert der abnehmende Mond an Jupiter vorbei.
Saturn im Wassermann geht in der ersten Nachthälfte nun immer früher unter. Der Ringplanet ist ein Objekt des Abendhimmels. Am 27.12. bekommt Saturn noch einmal Besuch vom Halbmond.
Uranus im Stier befindet sich in den Wochen nach der Opposition und ist daher noch fast die ganze Nacht zu sehen.
Neptun in den Fischen wird zum Beobachtungsziel für die Abendstunden.
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